07.10.2017

Sonderveranstaltung: „Karl-May in Bad Segeberg“

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„Karl-May in Bad Segeberg“ am Mittwoch 18. Oktober um 19.00 Uhr
                                Schützenhalle Ahrensbök
 
Zur Geschichte und Geschichten der Karl-May-Spiele mit einem Film von 1953 wird Hans-Werner Baurycza in einem Film- und Bildvortrag über die Anfänge der Karl-May Spiele referieren.
 

Eintritt frei

06.05.2015

Turmhügelburg

Mit dem Nachbau der Turmhügelburg konnte ein weiteres Modell von Jürgen Bartels in die Ausstellung integriert werden.

Das hier gezeigte Modell, soll der Turmhügelburg in Havekost in der Gemeinde Ahrensbök nachempfunden sein.

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Turm 5

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Turmhügelburgen im Kreis Ostholstein

Nach der Schlacht von Bornhöved im Jahre 1227 unter der Führung des Grafen Adolf IV. von Holstein, wurden zur eigenen Sicherung die ersten Burgen errichtet. Obgleich der Burgbann, das Recht Burgen zu bauen, ein landesherrliches Regal war, das also nur den Fürsten zustand, nahmen sich die Ritter das Recht, bei Ihren Höfen Wehranlagen zu bauen, um in Zeiten der Gefahr vor plötzlichen Überfällen geschützt zu sein.

Es kam darauf an, einen Burgentyp zu schaffen, in dem die Dorfbewohner und Angehörige der Ritterfamilie Ihre letzte Zuflucht finden konnten. Dafür wurde schon im Laufe des 12. Jahrhunderts die Turmhügelburg (Motte), in Nordfrankreich entwickelt.

Der Ausdruck Motte, kommt aus dem Französischen château à motte, was soviel wie einmotten, einpacken bedeutet. Hierbei wurde ein Graben ausgehoben, die Erde wiederum in die Mitte des Grabens zu einem Hügel aufgeschichtet, auf dem ein hölzerner Turm gebaut wurde welcher wiederum zur Standhaftigkeit zu einem Teil eingemottet (eingegraben) wurde.

Als die Normannen die Normandie eroberten, schützten sie so Ihre Siedlungen durch derartige Burgen. Auf dem weltbekannten Teppich von Bayeux, auf dem Motive aus der normannischen Geschichte mit farbiger Wolle auf Leinen gestickt sind, ist auch eine Burg zu sehen, wie die Normannen sie in Frankreich, England und in anderen Ländern bauten.

Als Baumaterial diente Holz, einige wurden auch mit gemauerten Unterteilen und Fachwerk Aufbau gefertigt, welche aber meist weiter im Süden lagen (sogenannte Weiherhäuser).

Es war wichtig, dass man sich mit einer kleinen Mannschaft wenige Tage, solange keine Hilfe in Aussicht stand, erfolgreich verteidigen konnte. Die Motte besteht in der Regel aus zwei Bereichen: die auf dem künstlichen Erdhügel errichtete Kernburg oder Hochburg sowie eine oder mehrere Vorburgen. Die Unterscheidung dieser beiden Bereiche ist zunächst eine rein formale, von der Funktion her musste der auf dem Erdhügel gelegene Teil nicht zwangsläufig die Hauptburg darstellen. Beide Bereiche sind jeweils durch eigene Gräben, Wälle oder Palisaden geschützt und oftmals nach dem Prinzip der Abschnittsverteidigung hintereinander gegliedert, wobei die Kernburg dann den letzten Verteidigungsabschnitt darstellt. Vorburg und Kernburg können in verschiedenartiger Weise einander zugeordnet sein: Bei der einteiligen Anlage befindet sich der Turmhügel der Kernburg inmitten der Vorburg, die somit die Kernburg ringförmig umschließt. Bei mehrteiligen Anlagen sind die Areale von Vorburg und Kernburg neben-, beziehungsweise hintereinander angeordnet.

 

Quelle: O. Jarchow

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29.01.2015

Heimatmuseum sucht Klassen- und Konfirmationsbilder

Ein Anziehungspunkt im Heimatmuseum sind immer wieder die Bildergaleriewände. Hier sind neben vielen Ahrensböker Ansichten auch eine Vielzahl von Klassen- und Konfirmationsbildern ausgestellt, welche das Heimatmuseum gerne mit weiteren Bildern ergänzen möchte. Gesucht werden daher Fotos ab den 50-iger Jahren bis in die heutige Zeit. Wer dem Museum Bilder im Original oder zwecks Kopie  zur Verfügung stellen möchte, möge bitte unter der Internetadresse info@heimatmuseum-ahrensboek.de mit dem Heimatmuseum Kontakt aufnehmen.